Papierkunst

Kunst aus Papierfasern

Ich verwende Papier nicht als Trägermaterial für Bilder oder Schrift, 
sondern als unabhängiges künstlerisches Sprachmittel. 
Den Grundstoff Papierfasermasse verwende ich zur Gestaltung meiner Papierobjekte. 
Jede Faserart hat ihre speziellen Charaktereigenschaften und kann 
dementsprechend bewusst eingesetzt werden. Papier kann leicht, zart, 
verletzlich, transparent, aber auch zäh rauh, hart, wild und 
lichtundurchlässig sein. Meine bevorzugte Faserart ist die der 
Papiermaulbeerbaumrinde, da sie, je nach Verarbeitung, alle oben genannnten 
Eigenschaften besitzt. Oft kombiniere ich Papier mit anderen pflanzlichen Materialien, 
aber auch (scheinbar) gegensätzlichen Stoffen wie Metall. 
In letzter Zeit experimentiere ich mit Verfahren, Papier ohne Stützkonstruktionen 
in stabile, dreidimensionale Formen zu bringen. 
Meine Affinität zur Papierkunst ist bedingt durch die Sinnlichkeit des 
Materials, ein faszinierendes Verfahren, schier grenzenlos scheinende 
Gestaltungsmöklichkeiten und eine direkte Verbindung zum Element Wasser.
Während meines Studiums an der Universität Paderborn habe ich bei der 
Papierkünstlerin Prof. Dorothea Reese-Heim studieren können und dort zeitweilig 
eine der wenigen universitären Papierwerkstätten Deutschlands betreut.
Thema meiner 1.Staatsarbeit war "Experimentelle Fotografie auf handgeschöpften 
Papieren und anderen textilen Trägermaterialien". 
Mit meiner transportablen Papierwerkstatt biete ich seit 2003 Kurse, Workshops und Aktionen zur Papierkunst an.
Seit 2008 bin ich Mitglied im IAPMA (International Association of Hand Papermakers and Paper Artists).

Papierkunst von einem alten Handwerk zu einer neuen Kunstform

Workshops und Kurse auf Wunsch speziell zugeschnitten für:

  • Kinder
  • Jugendliche
  • AnfängerInnen
  • Fortgeschrittene
  • PädagogInnen
  • KünstlerInnen

 

Sie können in meiner mobilen Papierwerkstatt

  •  Erfahrungen mit unterschiedlichen Faserstoffen und Techniken machen
  • Weiterverarbeitungsmöglichkeiten für handgeschöpfte Papiere kennenlernen
  • eine Einführung in die Papierkunst mit Dias und konkreten Anschauungsobjekten erhalten
  • in entsprechender Literatur stöbern
  • experimentieren, aber auch Beratung für anspruchsvollere  Projekte erhalten
  • Anregungen und Tipps für pädagogische Praxis bekommen